Studierende entwickeln Mobiles Patienteninformationssystem

05.10.2015

"eHealth" war das Thema von sechs Studierendengruppen haben im Rahmen des Softwareprojektes. Die Informatikstudierenden entwickelten in einem Projekt, das durch den Exzellenzcluster „Entzündungsforschung“ gefördert wurde, eine Anwendung zum Langzeitmonitoring von Patientinnen und Patienten. Dabei können Erkrankte über mobile Endgeräte Daten zu ihrem Gesundheitszustand oder ihrem Tagesverlauf eingeben. Die hierauf aufbauende Kommunikation zwischen Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten soll helfen, die Behandlung zu verbessern, eine zielgerichtete individuelle Behandlung und neue umfassende Studien ermöglichen.

Das Softwareprojekt ist ein Modul im 3. bzw. 4 Semester der Bachelorstudiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik. Als „Vollzeitmodul“ konzipiert, bereitet die einmonatige Block-Veranstaltung auf Jobs in realen IT-Projekten vor – zu diesem Zweck arbeiten die Teilnehmer_innen unter der Leitung von Herrn Professor Hasselbring acht Stunden täglich in Kleingruppen an einem vorgegebenen Softwareentwicklungsauftrag. In der Lehrveranstaltung geht es primär um eine experimentelle und explorative Ermittlung der Anforderungen an derartige mobile Anwendungen durch die Implementierung von Prototypen geht. „Für einen realen Einsatz müssen Fragen der Datensicherheit und des Datenschutzes noch weitergehender behandelt werden, als dies im Rahmen der Lehrveranstaltung möglich war. Eine zentrale Anforderung an die Studierenden war jedoch bereits die verschlüsselte Speicherung und Übertragung der erhobenen Daten“, betonen Professor Wilhelm Hasselbring und Christian Zirkelbach, die die Lehrveranstaltung mit dem Titel „Softwareprojekt“ koordinieren.