Accounts

Diese Informationen beziehen sich auf die Rechneraccounts, die am Institut auf den vom Technik-Service betreuten Arbeitsplätzen gültig sind.

Wichtiger Hinweis

Wegen des eingeschränkten Benutzernamensraums könnten Accountnamen und die daraus resultierenden EMailadressen bereits 9 Monate nach der Löschung von Accounts wieder neu vergeben werden. Sie sind deshalb nicht geeignet, Benutzer über den Vergabezeitraum des Accounts hinaus zu identifizieren (z.B. Verwaltungssysteme) oder zur Authentifizierung verwendet zu werden (z.B. Webanwendungen, Mailinglisten). Deshalb sollten Benutzer alle eigenen Authentifizierungen über Accountnamen oder EMailadressen noch vor der Löschung der eigenen Accounts wieder rückgängig machen.

Vergabe

Es gibt vier verschiedenene Arten von Accounts:

Rechneraccounts für Studierende der Informatik-Studiengänge

Diese Studierenden erhalten in der Regel zu Studienbeginn Zugang zu den Rechnerpools der Informatik über ihren stu-Account. Hierzu ist zunächst die Aktivierung des vom Rechenzentrum an alle Studierende vergebenen stu-Accounts mittels der RZ-PIN auf dem Leporello notwendig. Weitere Voraussetzung ist ein StudiDB-Account und eine Anmeldung zu mindestens einer aktuellen Übungsveranstaltung über die StudiDB. Die StudiDB-Informationen nutzt die Abteilung Technik-Service zur Freischaltung der stu-Accounts für die Rechner der Informatik.

In Einzelfällen, zum Beispiel bei Einschreibung in ein höheres Semester, ist die automatische Erstellung nicht möglich. Bitte gehen Sie dann wie im folgenden Punkt beschrieben vor.

Sonstige persönliche Rechneraccounts (Angestellte/Gäste/Studierende anderer Fächer)

Im Falle von persönlichen Rechneraccounts für Benutzergruppen wie fortgeschrittene Studierende ohne Rechneraccount, die bereits einen StudiDB-Account haben und sich für mindestens eine aktuelle Übungsveranstaltung über die StudiDB angemeldet haben, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder länger am Institut verweilende Gäste von Arbeitsgruppen ist die Verfahrensweise für die Vergabe von Rechneraccounts wie folgt:

Zuerst muß von der Antragstellerin oder vom Antragsteller ein Webformular mit persönlichen Angaben ausgefüllt werden. Das Webformular ist von jedem Rechner des Campusnetzes mit Netzzugang sowie über das VPN des Rechenzentrums erreichbar. Um die Vertraulichkeit der Daten zu gewährleisten, erfolgt die Übertragung der persönlichen Angaben über eine verschlüsselte Verbindung.

Das Ausfüllen des Webformulars führt nicht automatisch zur Einrichtung eines Rechneraccounts. Studierende müssen erst persönlich einen gültigen Studien- und Lichtbildausweis bei der Abteilung Technik-Service vorlegen. Bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird Rücksprache mit dem Geschäftszimmer gehalten. Bei Gästen ist eine Rücksprache mit dem Verantwortlichen der gastgebenden Arbeitsgruppe sowie ein Gestattungsvertrag erforderlich. Erst danach wird der Rechneraccount von der Abteilung Technik-Service eingerichtet. Der Account gilt erst dann als vergeben, wenn ein von der Abteilung Technik-Service an die Antragstellerin oder den Antragsteller ausgehändigtes Antragsformular unterschrieben an die Abteilung Technik-Service zurückgegeben und das initiale Passwort des Rechneraccounts von der Antragsstellerin oder dem Antragsteller geändert wurde. Ansonsten wird der Rechneraccount von der Abteilung Technik-Service nach einer angemessenen Frist wieder gelöscht.

Übungsaccounts

Für besondere Veranstaltungen, bei denen die Vergabe persönlicher Rechneraccounts zu aufwendig wäre (z.B. spezielle Kurse wie der Vorkurs, Lehrerfortbildung) oder nicht erwünscht ist (z.B. Klausuren), können von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts weiterhin anonyme Übungsaccounts beantragt werden. Dies geschieht formlos per EMail an account.

Software- und Projektaccounts

Die Beantragung von Software- oder Projektaccounts erfolgt formlos per EMail an account. Folgende Angaben sind dafür erforderlich:

  • Gewünschter Login-Name des Software- oder Projektaccounts
  • Ausführlicher Name (gcos-Feld) des Software- oder Projektaccounts
  • Initiale Quota des Software- oder Projektaccounts
  • Name und Arbeitsgruppe des für diesen Software- oder Projektaccount Verantwortlichen
  • Login-Name und Rechner für den ersten Eintrag in die .rhosts-Datei des Software- oder Projektaccounts

Für Software- oder Projektaccounts können nur Mitarbeiter(innen) des Instituts mit einem gültigen persönlichen Rechneraccount auf den von der Abteilung Technik-Service betreuten Rechnern verantwortlich sein.

 
 

Verlängerung

Um die Löschung nicht mehr benötigter Rechneraccounts zu vereinfachen, sind alle Rechneraccounts grundsätzlich nur höchstens ein Jahr gültig. Die Verlängerung der Rechneraccounts um jeweils ein weiteres Jahr findet immer zu Beginn des Wintersemesters statt. Dabei wird rechtzeitig vor dem Rückmeldetermin per EMail bekanntgegeben, wie das Verfahren je nach Status (Student/-in, Mitarbeiter/-in, Gast) abläuft und welche Fristen einzuhalten sind. Persönliche Rechneraccounts von Bachelor-, Master- und Diplomstudierenden des Instituts werden automatisch verlängert, wenn sie sich an der Universität fristgerecht rückgemeldet haben. Alle anderen Studierenden müssen persönlich bei der Abteilung Technik-Service vorbeikommen und einen gültigen Studien- und Lichtbildausweis vorlegen. Persönliche Rechneraccounts von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden in der Regel ebenfalls automatisch verlängert. Das gilt nicht für die von Mitarbeiter/-innen verantworteten Gast-, Software- oder Projektaccounts. Für diese ist eine Rückanwort auf die erhaltene EMail notwendig.

Ehemalige Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihren Account über diesen Rückmeldetermin hinaus behalten wollen, müssen sich einen Gastgeber oder eine Gastgeberin am Institut suchen, die/der diesen persönlichen Rechneraccount in Zukunft als Gastaccount zu verantworten bereit ist.

 

Quota

Jede Benutzerin und jeder Benutzer mit einem persönlichen Rechneraccount auf den von der Abteilung Technik-Service verwalteten Arbeitsplatzrechnern hat nur eine beschränkte Menge an Plattenplatz (Quota) zur Verfügung. Mit dem Systemkommando 'quota -v' kann man sich die zur Verfügung stehende Quota anzeigen lassen. Die Ausgabe dieses Systemkommandos ist für viele Benutzer/-innen auf den ersten Blick etwas verwirrend. Deshalb hier ein Beispiel:

rechner{hugo} quota -v
Disk quotas for hugo (uid 450):
Filesystem     usage  quota  limit    timeleft  files  quota  limit    timeleft
/home/user_1       0      1      1                  0      1      1            
/home/hugo       974  30000  33000                150   3000   3300            
...

 

Interessant ist hier nur die Zeile, in der der eigene Rechneraccountname vorkommt. In diesem Fall bedeutet es, dass der Benutzer 'hugo' eine temporär überschreitbare Quota von 30MB (quota) hat. Davon hat er lediglich 974KB (usage) belegt. Die nicht überschreitbare Obergrenze bei diesem Rechneraccount liegt bei 33MB (limit).

Die Quota (quota) von 'hugo' (hier: 30MB) kann für maximal 7 Tage bis zum 'limit' (hier: 33MB) überschritten werden. Nach diesem Zeitpunkt kann keine geöffnete Datei mehr geschlossen werden, auch wenn die maximale Oberrenze 'limit' noch nicht erreicht wurde. Jetzt müssen erst soviel Daten gelöscht werden, bis der belegte Speicherplatz des Rechenraccounts (usage) die Quota (quota) wieder unterschreitet.

Achtung: Das direkte Einloggen über die Console eines Arbeitsplatzrechners funktioniert nicht mehr, wenn im Benutzerverzeichnis eines Benutzers keine Datei mehr geöffnet und geschlossen werden kann. Das remote Einloggen auf einen Arbeitsplatzrechner über s-Protokolle (ssh, slogin) funktioniert dagegen weiterhin.

Quotaerhöhung

Bevor bei der Abteilung Technik-Service zusätzlicher Plattenplatz beantragt wird, sollte erst dafür gesorgt werden, dass kein Plattenplatz mit unnötigen Daten belegt ist. Es gibt eine Reihe von automatisch erzeugten Daten, die problemlos gelöscht werden können. Sehr gut eignen sich Dateien, die bei der Verwendung von TeX anglegt werden (z.B. '*.aux', '*.log', '*.dvi', '*.ps' usw.) oder Backupdateien verschiedener Editoren (z.B. '*.BAK', '*~' usw.). Ist das alles überprüft worden und reicht der Plattenplatz trotzdem nicht aus, dann kann natürlich mehr Quota beantragt werden.

Für Rechneraccounts auf den von der Abteilung Technik-Service betreuten Arbeitsplatzrechnern geschieht über eine Email an admin. Folgende Angaben müssen in dieser Email gemacht werden:

  • Rechner
  • accountname
  • Vor- und Nachname der Benutzerin oder des Benutzers
  • bisherige Quota
  • gewünschte neue Quota
  • Begründung

Insbesondere der letzte Punkt ist wichtig. Da Plattenplatz nicht in beliebiger Menge zur Verfügung steht, müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Technik-Service die Quotaanforderungen nach Prioritäten bearbeiten können. Das können sie nur, wenn sie wissen, wofür der Platz benötigt wird.

 

Passwort ändern

Benutzen Sie bitte das unten stehende Webformular,  um Ihr Passwort für den Rechneraccount auf dem zentralen Pool der Informatik zu ändern. 

Regeln für ein neues Passwort:

  1. mindestens 12 Zeichen lang
  2. maximal zwei gleiche Zeichen hintereinander
  3. mindestens fünf verschiedene Zeichen
  4. mindestens eine Ziffer aus [0123456789]
  5. mindestens ein Kleinbuchstaben aus [abcdefghijklmnopqrstuvwxyz]
  6. mindestens ein Grossbuchstaben aus [ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ]
  7. mindestens ein Sonderzeichen aus [~!@#$%^&*()-_=+[]{}|;:,.<>/?].  Andere Zeichen sind nicht erlaubt. 
  8. Es muss sich von dem alten Passwort um mindestens drei Zeichen unterscheiden.

 

Dieses Formular funktioniert nur innerhalb des Netzes der Universität Kiel. Die Daten werden mit Hilfe eines https-Requests gesichert übertragen.

Formular zur Passwortänderung:

Loginname
altes Passwort
neues Passwort
neues Passwort