Arbeitsgruppe für Zuverlässige Systeme präsentiert IT-Technologie auf der Hannover Messe

So sieht es aus, wenn die G2-Technologie nach Fehlern sucht.

18.03.2019

Vom 1. bis 5. April 2019 präsentiert die Arbeitsgruppe Zuverlässige Systeme von Prof. Nowotka die G2-Technologie und ihre Anwendungsmöglichkeiten am Stand der CAU auf der Hannover Messe (Halle 2, Research & Technology, Stand C07). Außerdem hält Prof. Nowotka dazu am Montag, 1. April, um 15:00 Uhr einen englischsprachigen Vortrag mit dem Titel „Safety Verification is an Innovation Enabler“. Am Dienstag, 2. April, stellt er auf der Messebühne einen weiteren Ansatz vor, mit dessen Hilfe künstliche neuronale Netzwerke gegen gegnerische Eingriffe geschützt werden könnten. 

Software besteht heutzutage aus der Integration vieler einzelner Module. Ob und auf welchem Wege zwei Module miteinander kommunizieren, ist aus dem Programmcode aufgrund der hohen Komplexität nur mit großem Aufwand nachvollziehbar. Das Wissen über alle möglichen Datenabhängigkeiten zwischen Modulen ist jedoch Voraussetzung für die Entwicklung zuverlässiger Softwaresysteme. „Das Softwareverhalten unter Laborbedingungen zu beobachten reicht nicht aus, um mit Sicherheit alle Datenabhängigkeiten zu erfassen“, weiß Nowotka. „G2 berechnet die Datenabhängigkeiten zwischen den Modulen, indem es den Programmcode analysiert. Eine Ausführung der Software ist dabei nicht notwendig.“ G2 wurde im Rahmen von Forschungsprojekten mit Industriebeteiligung in den Bereichen Automobil, Industrieanlagen und Luftfahrt erfolgreich erprobt.

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