Projekte

Unser Institut ist an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt.

GeRDI - Generic Research Data Infrastructure

GeRDI LogoMit GeRDI startet ein bundesweites Projekt zum Aufbau einer vernetzten Forschungsdaten-Infrastruktur als deutscher Beitrag zur European Open Science Cloud. Ziel ist es, existierende und zukünftige Forschungsdatenspeicher virtuell zu verknüpfen, so dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ganz Deutschland disziplinenübergreifend Forschungsdaten recherchieren und nachnutzen können. In der ersten Phase werden drei Pilotdatenzentren miteinander verbunden. In einer zweiten Projektphase ab 2019 wird ein deutschlandweiter Ausbau angestrebt. Die entwickelte Lösung kann Modellcharakter für eine zukünftige German Research Data Infrastructure haben. GeRDI stellt  damit die Anschlussfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems an aktuelle europäische und internationale Entwicklungen (European Open Science Cloud) sicher.

Aus Kiel beteiligen sich die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft sowie die Arbeitsgruppe Software Engineering des Instituts an dem von der DFG geförderten Projekt.

SFB 1266: „TransformationsDimensionen - Mensch-Umwelt Wechselwirkungen in Prähistorischen und Archaischen Gesellschaften“

Logo SFB 1266Der SFB 1266 untersucht mit interdisziplinärem Forschungsansatz Transformationsprozesse prähistorischer und archaischer Epochen. Zwischen 15.000 v. Chr. und Beginn unserer Zeitrechnung fanden entscheidende Veränderungen in der Mensch-Umwelt-Interaktion statt, die heute die Entwicklung von spätpleistozänen Wildbeutergesellschaften bis zur Ausbildung früher Staaten beschreiben.

In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Verbundprojekt kooperieren zur Zeit rund 60 Forscherinnen und Forscher aus acht Instituten und der Johanna-Mestorf-Akademie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sowie vom Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie und vom Archäologischen Landesmuseum Schloss Gottorf. Die AG Technologie der Informationssysteme ist im Bereich Datenmanagement eingebunden.

Exzellenzcluster Ozean der Zukunft

Logo Future OceanMehrere Arbeitsgruppen unseres Instituts sind am Exzellenzcluster Ozean der Zukunft beteiligt. Dieser erforscht die Veränderungen der Ozeane in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit einem weltweit einmaligen interdisziplinären Ansatz: Kieler Meeres-, Geo-, Wirtschafts-, Rechts-, Sozialwissenschaften, Medizin sowie Informatik und angewandte Mathematik bündeln ihr Fachwissen in insgesamt elf multidisziplinären Forschergruppen. Ihre Forschungsergebnisse fließen ein in nachhaltige Nutzungskonzepte und Handlungsoptionen für ein weltweites Management der Ozeane.

Beteiligte Arbeitsgruppen

Algorithmische Optimale Steuerung - CO2-Aufnahme des Meeres

Algorithmen und Komplexität

Diskrete Optimierung

Kommunikationssysteme

Multimediale Informationsverarbeitung

Scientific Computing

Software Engineering

 

MOVING

Logo MovingMOVING (kurz für: TraininG towards a society of data-saVvy inforMation prOfessionals to enable open leadership Innovation)  ist eine innovative Trainingsplattform, die es Nutzern aus allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglicht ihre Informationskompetenz grundlegend zu verbessern und, durch Training der richtigen Auswahl, Nutzung, Reflexion und Auswertung von Data-Mining-Methoden im Kontext ihrer jeweiligen Forschungstätigkeit, zu versierten Informationsprofis zu werden.
Die Plattform bietet technische Unterstützung, sozialen Rat und Lerninput zum effizienten und nachhaltigen Filtern, Organisieren und Verwerten von Informationen. 
Somit stellen wir uns der zentralen Herausforderung der Wissensgesellschaft: Dem professionellen Management großer Informationsmengen.

Die Arbeitsgruppen Knowledge Discovery, Web Science and Medieninformatik der ZBW – Leibniz Informations Zentrum Wirtschaft (ZBW) und des Instituts sind Mitglieder des Konsortiums.


 

ARAMiS (Automotive, Railway and Avionics Multicore Systems)

Das BMBF-Verbundprojekt ARAMiS hat zum Ziel, durch den Einsatz von Multicore-Technologie in den Mobilitätsdomänen Automobil, Avionik und Bahn die technologische Basis zur weiteren Erhöhung von Sicherheit, Verkehrseffizienz und Komfort zu schaffen. In diesem Projekt befasst sich die AG Zuverlässige Systeme mit der Qualitätssicherung bei der Portierung von Code eingebetteter Systeme mit einem Rechenkern (singlecore) auf zukünftige Systeme mit mehreren Kernen (multicore). Mathematische Methoden und Werkzeuge dienen zur Erkennung möglicher Fehlerquellen, z.B. Verklemmungen parallel arbeitender Programme, und sind gerade bei sicherheitskritischen Anwendungen von großem Interesse.

BMBF-Projekt HPSV

Logo HPSV

Das BMBF-Projekt HPSV (Hochparallele Software-Verifikation nebenläufiger Anwendungen in der Automobilindustrie ) hat zum Ziel, anspruchsvolle Verifikationsaufgaben, wie diese in Softwaresystemen in der Automobilindustrie auftreten, mittels Techniken des Hochleistungsrechnens zu lösen.

 

Die Zusammenführung der Gebiete Hochleistungsrechnen und Software-Verifikation stellt in diesem Umfang ein Novum dar.

Das Projekt wird geleitet durch die AG Zuverlässige Systeme (D. Nowotka). Als weitere Projektpartner sind das Zuse Institut Berlin (A. Reinefeld), die Arbeitsgruppe Programmiersprachen und Übersetzerkonstruktion (M. Hanus) und die Industriepartnern Model Engineering Solutions GmbH (MES), Berlin, und Symtavision GmbH (Symta), Braunschweig, beteiligt.