Welche Fähigkeiten brauche ich?

Programmieren können oder an Rechnern basteln ist noch keine Informatik. Es kann aber zeigen, dass man Spaß am Thema hat. Ein Informatik-Studium verlangt auch Beschäftigung mit mathematischen und theoretischen Inhalten. Erfahrungsgemäß stellen diese die größte Hürde für viele Studierende zu Beginn des Studiums dar. 

Von Informatikerinnen und Informatikern erwartet man Abstraktionsvermögen, das heißt Software, Hardware und Systeme auch konzeptionell zu verstehen. So lernt man nicht unbedingt die perfekte Beherrschung einer Programmiersprache. Thema sind eher Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Programmiersprachen. Damit lernt man zu beurteilen, welche für ein Problem geeignet ist und wie ein großes Softwareprojekt gut organisiert wird. 

Informatik passiert im Team. Das Klischee vom "Hacker", der im abgedunkelten Zimmer vor sich hin werkelt, trifft die Berufsrealität nur insofern, dass Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen gute Voraussetzungen sind. Teamarbeit beginnt im Studium damit, dass von Beginn an in Zweier- bzw. sogar größeren Gruppen und viel in Projekten gearbeitet wird. Kommunikation - und damit ist hier die direkte menschliche durch Reden und Zuhören gemeint - ist eine wichtige Voraussetzung, um die oft hochkomplexen Zusammenhänge der Informatik anderen (z.B. Laien) verständlich zu machen.

Bei der Entscheidung, ob Informatik das richtige Fach ist, können auch folgende Selbsttests zum Fach Informatik von anderen Unis helfen. Diese Tests beziehen sich logischerweise nicht exakt auf unseren Studiengang: