Mehr als 0 und 1

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Wer den Begriff „Informatik“ hört, denkt oft schlagartig an wild hintereinander getippte Nullen und Einsen. Vorwiegend weiße oder gar grün leuchtende Ziffern auf schwarzem Hintergrund, die am Ende überkomplizierte und hochspezialisierte Systeme steuern - also nichts, was auch nur im Geringsten mit unserem Alltag zu tun hätte. Und in erste Linie wahnsinnig langweiliges Zeug.

Aber weit gefehlt: Informatik heißt vor allem Innovation. Neue spannende Techniken, Maschinen und Systeme, die für Außenstehende und Nicht-Informatiker*innen wie phantastische Erfindungen aus „Futurama“ oder „Zurück in die Zukunft I-III“ klingen.

In der Regel kommen diese gleich auf mehreren, teils völlig unterschiedlichen Gebieten zum Einsatz, wie zum Beispiel das FlexPad mit seiner innovativen, eben flexiblen Benutzeroberfläche. Die grobe Technik dahinter basiert übrigens auf einem Beamer und einer Kinect-Kamera ( - genau, die aus der x-Box!). Die neue Technologie des FlexPads ermöglicht es Benutzern*innen unter anderem, sich durch 3D-Welten zu bewegen, Animationen zu steuern oder medizinische CT-Bilder sinnvoll auszuwerten. Ein echter Tausendsassa also - und vor allem ganz weit entfernt vom Klischee des völlig vergeistigten, langweiligen Informatiker-Nerds.